Die Gehälter in Gevelsberg
Gevelsberg liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Erste Spuren menschlicher Besiedelung auf dem Stadtgebiet von Gevelsberg stammen aus der Steinzeit. Gevelsberg wird als "Milinchusen" erstmals im Jahr 1096 urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert blühte die Wirtschaft in Gevelsberg auf. Hammerwerke durch Wasserkraft fertigten verschiedene Kleineisenprodukte. Die Bevölkerungszahlen stiegen stark an, es wurden zahlreiche Wohnhäuser, Villen und Fabrikanlagen gebaut, die noch heute das Stadtbild von Gevelsberg prägen. Die Industrie von Gevelsberg ist durch Unternehmen der Metallbranche und des Maschinenbaus geprägt. Gevelsberg hat über die Autobahn A 1 eine gute Verkehrsanbindung. Der Hauptbahnhof von Gevelsberg gilt als kleinster Hauptbahnhof der Bundesrepublik. Von hier aus sind Hagen, Wuppertal, Düsseldorf und Mönchengladbach zu erreichen.
Das Durchschnittsgehalt für Werkzeugmacher in Gevelsberg beträgt 2.701,72 Euro brutto.
min. € | max. € | Durchschnitt € | |
Brutto | € 1.992,00 | € 3.411,43 | € 2.701,72 |
Netto | € 1.364,71 | € 2.144,56 | € 1.754,64 |
Die Berufsbezeichnung Werkzeugmacher/in ist veraltet und wurde durch die Bezeichnung Werkzeugmechaniker/in ersetzt. Eine Auswirkung auf die eigentliche Tätigkeit hat dies nicht.
Werkzeugmechaniker und Werkzeugmechanikerinnen kümmern sich um die Herstellung von Druck-, Umform-, Stanz- und Spritzgusswerkzeugen. Auch die Produktion von Präge- und Pressformen sowie von chirurgischen Instrumenten und Metall- und Kunststoffteilen gehört zu ihren Aufgaben. Die meisten Angehörigen dieses Berufszweiges arbeiten in Unternehmen, die sich mit dem Werkzeugbau, dem Werkzeugmaschinenbau oder mit der Herstellung medizinischer Geräte (Scheren, Pinzetten, Prothesen) beschäftigen. Dem Beruf des Werkzeugmachers oder respektive der Werkzeugmacherin liegt eine nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannte Ausbildung über 3 ½ Jahre zugrunde. Während der Ausbildung erlangt der oder die Auszubildende je nach Ausbildungsbetrieb spezielle Kenntnisse in mindestens einem Fachbereich. Zur Verfügung stehen hier Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik und Vorrichtungstechnik. Wer den Beruf des Werkzeugmechanikers oder der Werkzeugmechanikerin anstrebt, sollte über vertiefte Kenntnisse in den Fächern Mathematik und Physik verfügen. Auch handwerkliches Geschick ist natürlich von großem Vorteil. Daneben sollte der angehende Werkzeugmechaniker oder die angehende Werkzeugmechanikerin kein Problem mit Präzisionsarbeit und praktischer Arbeit haben. Auch Talent zu systematischem Denken und planvollem Vorgehen ist für die Ausübung dieses Berufes förderlich. Des Weiteren sollte man eine Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen besitzen. Das Berufsbild des Werkzeugmechanikers .
Die Gehäter Werkzeugmacher basieren auf 40 Arbeitsstunden pro Woche bei 12 Monatsgehältern.
* Ergebnisse dienen nur der Information und darf nicht für Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verwendet werden